SCE Rot-Weiß Bielefeld e.V. bekommt neuen Kunstrasen
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SCE Rot-Weiß Bielefeld e.V. bekommt neuen Kunstrasenplatz Was lange währt, wird endlich gut: Dieses Sprichwort trifft ganz besonders auf die Situation des SCE Rot-Weiß Bielefeld e.V. von 1897 zu. Nach jahrelangen Diskussionen und unermüdlichen Kampf kann sich der Verein nun endlich über einen Sieg in Sachen Sportplatz-Sanierung freuen. Noch in diesem Jahr wird der neue Kunstrasenplatz seiner Bestimmung übergeben. Als Ende August der erste Spatenstich durch Oberbürgermeister Pit Clausen erfolgte, stand dem Beginn der Bauarbeiten nichts mehr im Wege. Schon im Dezember letzten Jahres hatten die Mitglieder des SCE begonnen, den Weg für die Baumaßnahme freizumachen. "Das bedeutete natürlich auch, dass wir hier seit Ende letzten Jahres keinen Sport mehr durchführen können. Sowohl das Training als auch die Spiele unserer vier Stamm-Mannschaften mussten, und müssen noch immer, auf anderen Plätzen stattfinden. Diese Situation haben wir gerne in Kauf genommen, schließlich eröffnen sich mit der Sanierung neue Möglichkeiten", sagt Andreas Knapp.
Nachdem die Zusage für die Sanierung des Sportplatzes vorgelegen hat, war zunächst nicht sicher, ob der gewünschte Kunstrasenplatz realisiert werden kann. Andreas Knapp: "Es gab im Sportausschuss und in der Bezirksvertretung noch weitere Diskussionen, ob ein neuer Asche- oder der von uns favorisierte Kunstrasenplatz kommt. Den Ausschlag gab dann eine Studie, aus der hervorgeht, dass alle Plätze in Bielefeld, auf denen Mädchen und Frauen sowie Jugendliche spielen, gefördert werden sollten. Und da hier demnächst Jugendliche und die Frauen des DSC Arminia Bielefeld Fußball spielen, stand der Realisierung des Kunstrasenplatzes nichts mehr im Wege. Ab November soll an der Schillerstraße der Ball wieder rollen. Dann wird nicht nur der Platz und der um ihn herum gepflasterte Weg fertig sein, auch die neue Flutlichtanlage wird funktionieren. Die gesamte Außenanlage erstrahlt dann in neuem Glanz. Die neu angelegte Terrasse lädt zum Verweilen ein. Andreas Knapp ist überzeugt, dass künftig auch die Mitgliederzahlen, die zurzeit bei etwa 150 liegen, weiter ansteigen werden. Schließlich bietet das Einzugsgebiet noch Potenzial, außerdem kann der SCE jetzt mit dem neuen Sportgelände punkten. Neben der Freude über das nun erfolgreich umgesetzte Projekt, sucht der Verein weitere Sponsoren. Die Kosten für das gesamte Projekt liegen bei gut 100.000 Euro. Gut 40.000 Euro muss der SCE aus seiner Tasche zahlen. Eine stolze Summe, die zum Teil durch den eigenen Förderverein aufgebracht wird, zum Teil von Sponsoren kommt. "Durch unsere Eigenleistungen bekommen wir Gelder angerechnet, so dass wir hier unsere finanziellen Verpflichtungen noch etwas reduzieren können", so Andreas Knapp. Weitere Informationen: www.sce-rotweiss.de
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